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Résumé
Deutschland als ehemalige Kolonialmacht hat seine einstigen Kolonien in Afrika, darunter Togo, von guten und schlechten Erinnerungen geprägt. Der vorliegende Aufsatz analysiert, wie der deutsche Schriftsteller Christoph Nix in seinem Roman Lomé. Der Aufstand, die Erinnerungen an die deutsche Kolonialvergangenheit bei den Togolesen darstellt. Der Aufsatz lehnt sich an die postkolonialen Ansätze, die die Subversion der kolonialen Verhältnisse ermöglicht und an die Rezeptionsästhetik, die die aktive Rolle des Lesers in den Deutungsakt empfiehlt, um zu zeigen, dass die Nostalgie der Togolesen für die Deutschen das Ergebnis eines naiven Narrativs ist, wonach das heutige Togo auf wirtschaftlicher, politischer und infrastruktureller Ebene besser wäre, wenn es unter deutscher statt unter französischer Kolonialherrschaft geblieben wäre.
