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Résumé
Das Fremde und das Eigene lassen sich vielfach wahrnehmen und artikulieren. Die vorliegende Arbeit greift auf den Roman Mist, die versteht mich ja! Aus dem Leben einer Schwarzen Deutschen von Florence Brokowski-Shekete aus dem Jahr 2020 zurück und reflektiert die Artikulierung bzw. das Schreiben des Fremden und des Eigenen. Mit Rückgriff auf Psychobiographie, Fremdhermeneutik sowie auf Intertextualität werde ich zunächst auf die gegenüberstellende Darstellung nigerianischer und deutscher Identitäten eingehen. Ich werde dann untersuchen, wie Repräsentation des Fremden zu dialektischen Beziehungen zwischen „Biodeutschen“ und Schwarzen führt. Im Nachhinein wird auf Artikulierung des Fremden- sowie des Eigenenschreibens eingegangen. Daraus ist hervorgegangen, dass Artikulierung des Fremden- sowie des Eigenenschreibens durch Verwerfung von (Nicht)- Selbst, bewegliche Wahrnehmung von Heimatland und Fremdland, Transformation des Wesens des Fremden sowie dessen Einordnung in eine Kategorie, Relativität des Fremden- und Eigenenseins erfolgt. Das Fremde und Eigene schreiben, erfordert eine Auseinandersetzung mit innerlicher/ äußerlicher Andersheit.
